{"id":175,"date":"2016-02-17T17:23:04","date_gmt":"2016-02-17T17:23:04","guid":{"rendered":"http:\/\/jesus-inside.de\/?page_id=175"},"modified":"2016-03-05T21:54:00","modified_gmt":"2016-03-05T21:54:00","slug":"faq","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jesus-inside.de\/?page_id=175","title":{"rendered":"H\u00e4ufige Fragen"},"content":{"rendered":"<h3 id=\"faq-haeufige-fragen\" class=\"arconix-faq-term-title arconix-faq-term-haeufige-fragen\">H\u00e4ufige Fragen<\/h3><div id=\"faq-156\" class=\"arconix-faq-wrap\"><div id=\"faq-unddieanderenReligionen\" class=\"arconix-faq-title faq-closed\">\u2026und die anderen Religionen?<\/div><div class=\"arconix-faq-content faq-closed\"><p>Eine andere h\u00e4ufige Frage in dem Zusammenhang mit der Guten Nachricht von Jesus ist:<\/p>\n<p>\u00bbIst es nicht vermessen zu behaupten, dass die christliche Religion die alleinige Wahrheit f\u00fcr sich gepachtet hat?<br \/>\nEine Variante dieser Fragestellung, \u00fcbrigens mehr ein Statement als eine Frage, ist: \u201eIn allen Religionen finden wir etwas Gutes: im Buddhismus, Hinduismus, dem Islam, dem Judentum\u2026 ebenso im Christentum. Gott offenbart sich in jeder Religion auf seine Weise\u2026 und so soll auch ein jeder auf seine Art selig werden.\u201c<\/p>\n<p>Es geh\u00f6rt in der Tat schon eine Portion Vermessenheit wie auch solider \u00dcberzeugung dazu, die Wahrheit f\u00fcr sich gepachtet zu haben, da stimme ich zu. Fraglos behaupten das aber fast alle Religionen, nicht nur der christliche Glaube. Es finden sich allerdings in etlichen Religionen Aspekte, die moralisch wie ethisch wie spirituell ganz wertvoll sind. Das m\u00fcssen wir ohne wenn und aber anerkennen. Im Kern ihres Wesens, in ihrer fundamentalen Aussage, unterscheiden sie sich jedoch erheblich. Da es offenbar grundlegende Widerspr\u00fcche zwischen den Religionen gibt, k\u00f6nnen keinesfalls alle im Recht sein. Die Frage \u2013 zumindest an uns im vorgenannten Zusammenhang \u2013 ist nun: Wie kann ich erkennen, welche Religion die Richtige ist, nachdem das alle f\u00fcr sich in Anspruch nehmen. Auf den ersten Blick scheint das kaum m\u00f6glich, da uns eine objektive Instanz fehlt, an die wir uns in diesem Falle wenden k\u00f6nnten. Es bleibt also nur der Weg, es pers\u00f6nlich unter die Lupe zu nehmen.<br \/>\nDas Interessante ist nun, wie wir selber unbewusst in einem solchen Pr\u00fcfungsprozess vorgehen, nach welchen Kriterien wir in der Tat die Dinge filtern und beurteilen, die an uns herangetragen werden. Es ist \u00fcbrigens ein Irrtum, wenn wir annehmen, dass uns prim\u00e4r die Einsicht und Logik leiten w\u00fcrde. Es sind in erster Linie andere Merkmale, anhand derer wir letztendlich unser Leben ausrichten und nach denen sich dann unser Welt- wie auch Gottesbild aufbaut. Dieser Beurteilungsprozess richtet sich u.a. an folgenden Faktoren aus:<\/p>\n<ol>\n<li>Welche Beziehung habe ich zu der Person(Personen), die mir das empfiehlt?<\/li>\n<li>Was f\u00fcr unmittelbare Ergebnisse kann ich bei ihr erkennen?<\/li>\n<li>Was bringt mir das pers\u00f6nlich? Ist es attraktiv?<\/li>\n<li>Passt es zu meinem bisherigen Weltbild oder komme ich dabei in Konflikte?<\/li>\n<li>Ist das Ganze in sich stimmig oder schl\u00fcssig?<br \/>\n&#8211; und was habe ich schlie\u00dflich selber f\u00fcr Erfahrungen damit sammeln k\u00f6nnen?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Vielleicht meinst du, du w\u00e4rest ein Mensch, der logisch denkt und k\u00f6nntest die Wahrheit erkennen, aber diese Wirklichkeit beruht auf dem Glauben an Personen, denen du vertraust oder vertraut hast. Nebenbei bemerkt versuchen interessanterweise gerade heutzutage die modernen Medien ebendiesen Platz des Vertrauens einzunehmen. Jedenfalls wird auf diese Weise unser Welt- als auch unser Gottesbild geformt. Deshalb wird es keine gro\u00dfe Hilfe f\u00fcr dich sein, jetzt alle m\u00f6glichen F\u00fcr und Wider in Bezug zu einer bestimmten Religion aufzuz\u00e4hlen. Es ist eine Frage des Vertrauens.<br \/>\nDas Vertrauen \u2013 und nicht interessanterweise die moralischen Tugenden, wie z.B. in den Religionen \u2013 steht zudem im Zentrum des christlichen Glaubens. Es geht darum, sein Vertrauen in eine Person zu setzen: Jesus! Vertraut man einer Person, die einem Jesus empfiehlt und sieht auch noch den ungeheuren Vorteil, das Geschenk der Amnestie, dass einem gegeben wird, dann ist der Schritt, sein Vertrauen auf oder in diesen Jesus zu setzen, nur noch ein Schrittchen. Ist man dagegen in einer anderen Religion oder Weltanschauung engagiert oder sogar von Christen entt\u00e4uscht oder verletzt worden, dann werden auch beste Argumente null bewirken, weil an Vertrauen nichts gebaut wurde.<br \/>\nWas den christlichen Glauben weiterhin gegen\u00fcber allen Religionen so einzigartig hervorhebt, ist nicht nur ein Angebot einer umfassenden Amnestie, sondern ebenso der Anspruch des Religionsstifters selber Gott zu sein. Ein weiteres herausragendes Merkmal ist die Auferstehung des Religionsgr\u00fcnders von den Toten sowie die Erf\u00fcllung etlicher Prophetien aus der Schrift, die Jahrhunderte vorher aufgeschrieben wurden und auf die Jesus keinen unmittelbaren Einfluss hatte, wie z.B., dass er in Bethlehem geboren (Micha 5,1 &#8211; ca. 720 v. Chr.) oder dass seine Schl\u00e4chter, die r\u00f6mischen Soldaten, um seine Kleider w\u00fcrfeln bzw. das Los werfen w\u00fcrden (Psalm 22,19 &#8211; ca. 1000 v. Chr.). Von solchen Voraussagen gibt es noch vielerlei andere.<br \/>\nWeil das alles so unglaublich ist, wird oft vorgebracht, dass Jesus das entweder nie gesagt oder die J\u00fcnger den Leichnam haben verschwinden lassen, aber dagegen spricht die Zuverl\u00e4ssigkeit der \u00dcberlieferung. (F\u00fcr weitere Information click dich rein in: Die \u00dcberlieferung)<br \/>\nUm was dich Gott also heute bittet, ist ein Risiko einzugehen, indem du IHM einen Vertrauensvorschuss gibst. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Es lohnt sich. Du wirst es nicht bereuen. Schaue dir doch nochmal die \u201eSchwimmerrallye\u201c an, dann wird es vielleicht auch f\u00fcr dich klarer, wie ein erster Vertrauensschritt auf Jesus hin aussehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<\/div><\/div><div id=\"faq-153\" class=\"arconix-faq-wrap\"><div id=\"faq-GottesmiserablesPR\" class=\"arconix-faq-title faq-closed\">Gottes miserables PR?<\/div><div class=\"arconix-faq-content faq-closed\"><p>Eine der h\u00e4ufigsten Fragen, wenn ich Menschen die Kernbotschaft der Bibel, die Gute Nachricht, erkl\u00e4re ist:<\/p>\n<p>\u00bbJa, wenn uns Gott schon so ein super Angebot macht, warum hat er denn so eine miserable PR (Public Relation), so dass das nur ein Bruchteil der Leute das wirklich mitkriegt? Er h\u00e4tte doch als Allm\u00e4chtiger unbegrenzte Ressourcen und M\u00f6glichkeiten, das eindr\u00fccklich und nachhaltig r\u00fcberzubringen.<br \/>\nEr k\u00f6nnte eine Schrift am Himmel projizieren, sich selbst in seiner Herrlichkeit wirksam in Szene setzen oder die himmlischen Herrscharen daf\u00fcr heranziehen \u2026 etc.\u00ab<br \/>\nOder eine Variante davon \u2026 \u00bbdas ist ja alles gut und sch\u00f6n, was du da erz\u00e4hlst, aber es tut mir leid: Gott hat sich mir bis heute nicht vorgestellt.\u00ab Oder\u2026 \u00bbdas h\u00f6rt sich eher an, wie H\u00e4nsel und Gretel von den Br\u00fcdern Grimm, es ist Lichtjahre von meinem Leben weg.\u00ab<\/p>\n<p>Es gibt noch weitere Variationen dieser Fragestellung. Allen gemeinsam ist, dass in ihrer Denkvorstellung Gott mit seinen M\u00f6glichkeiten seine Anliegen doch so nachhaltig und massiv r\u00fcberbringen k\u00f6nnte, dass jeder Weltkonzern vor Neid erblassen w\u00fcrde. Gott k\u00f6nnte, wenn er wollte, in der Tat eine weltweite brillante PR Maschine f\u00fcr seine Sache in Gang setzen. Interessanterweise tut er das nicht. Warum nicht? Etwas anderes muss ihm wom\u00f6glich wichtiger sein, als die Menschen auf diese Art und Weise zu \u00fcberzeugen und f\u00fcr seine Sicht der Dinge zu gewinnen. Was k\u00f6nnte das sein? Und was tut er stattdessen?<br \/>\nEr wird Mensch in einem unscheinbaren Winkel der Erde, sammelt eine bunt gew\u00fcrfelte Schar einfacher M\u00e4nner um sich, stirbt am Kreuz einen qualvollen Tod und legt nach seiner Auferstehung die PR f\u00fcr seine Anliegen uneingeschr\u00e4nkt in ihre H\u00e4nde, dann verschwindet er wieder\u2026 in den Himmel. Auf den ersten Blick eine etwas seltsame Strategie f\u00fcr einen allm\u00e4chtigen Gott. Jeder Werbefachmann w\u00fcrde heute andere und wirkungsvollere Ma\u00dfnahmen vorschlagen, um m\u00f6glichst viele Menschen mit den M\u00f6glichkeiten, die dem Allm\u00e4chtigen ja zur Verf\u00fcgung stehen, zu erreichen.<br \/>\nMeiner Ansicht nach geht Gott diesen eher unscheinbaren Weg aus zwei Gr\u00fcnden, die ihm ganz enorm wichtig sind.<\/p>\n<ol>\n<li>Gott ist Liebe (1. Joh. 4,16) &#8230; und weil ER so ist, will ER uns weder beeindrucken, noch manipulieren, noch dominieren, noch g\u00e4ngeln. Er will Beziehung, die nicht auf Dominanz oder \u00dcberlegenheit beruht, sondern auf Liebe und totaler Freiwilligkeit. Die Liebe macht keine protzige PR, keinerlei gro\u00dfe Reklame, stattdessen wirbt sie auf leisen Sohlen f\u00fcr ihr Anliegen. An vielen Stellen in der Bibel werden wir aufgefordert, Gott zu suchen, dann werden wir ihn finden. Er hat gerade so viel an Spuren gelegt, dass wir immer auch sagen k\u00f6nnen: Das l\u00e4sst sich ebenso anders deuten, als dass es Gott gibt. Gott dr\u00e4ngelt sich nicht auf, sondern ER wartet, dass wir uns zu IHM aufmachen, dann kommt ER uns entgegen. Aus diesem Grunde verzichtet ER auf eine massive PR Kampagne, stattdessen benutzt ER ganz einfache Typen, wie die J\u00fcnger damals. Das hat sich bis heute nicht ge\u00e4ndert. Manchmal durchbricht ER dieses Muster und tut in der Tat Wunder, aber das ist bis heute eher eine Ausnahme, als die Regel. Er sucht nicht Menschen, die ihm aufgrund seiner Macht oder Dominanz nachlaufen, sondern weil sie ahnen und dann erleben, dass hier echte Liebe auf sie wartet, die nicht dominiert, sondern sich wirklich f\u00fcr sie interessiert und sie respektiert.<\/li>\n<li>Der zweite Grund ist, dass ER den \u201eJob\u201c keineswegs alleine tun will, stattdessen will ER uns Menschen an seinem Werk beteiligen. Er sucht keine Zuschauer, die IHM Beifall klatschen, sondern mitmachen. Es ist kaum zu glauben, aber das ist Gottes Anliegen. Er m\u00f6chte das Unternehmen: \u201eRettung der Menschheit\u201c keineswegs im Alleingang durchziehen, sondern schaut nach Menschen, die sich daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung stellen. Er sucht ganz normale Leute hierf\u00fcr, Typen wie dich und mich und legt die weitere Verbreitung der Guten Nachricht in unsere H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe und Herzen. Dabei nimmt er in Kauf, dass wir in diesem \u201eJob\u201c gegen\u00fcber z.B. dem Erzengel Gabriel nicht besonders gut aussehen. Doch so ist Gott. Er hatte schon immer ein Faible f\u00fcr die \u201eLooser\u201c, f\u00fcr die Leute am unteren Ende der gesellschaftlichen Skala. Die sind f\u00fcr ihn genauso wertvoll wie die anderen am oberen Ende, die oft leider f\u00fcr ihn nicht so viel \u00fcbrig haben, da sie so mit ihren eigenen Anliegen besch\u00e4ftigt sind. Und auf diese Weise kommt vielleicht erst einmal der Eindruck auf, Gott w\u00fcrde sich f\u00fcr uns nicht interessieren. Das Gegenteil ist der Fall. Aber weil Gott Liebe ist, uns an seinem Werk beteiligen will und sich partout nicht aufdr\u00e4ngelt, kann sich in der Tat so ein Bild bei uns zun\u00e4chst heraussch\u00e4len.<\/li>\n<\/ol>\n<\/div><\/div><div id=\"faq-168\" class=\"arconix-faq-wrap\"><div id=\"faq-IstdieErfahrungderChristennichtblopsychologisch\" class=\"arconix-faq-title faq-closed\">Ist die Erfahrung der Christen nicht blo\u00df psychologisch?<\/div><div class=\"arconix-faq-content faq-closed\"><p>Interessanterweise ist mir diese Fragestellung eher bei Christen selber begegnet, die gerade eine Glaubenskrise durchlitten und w\u00e4hrend einer l\u00e4ngeren Zeitspanne keine echten Glaubenserfahrungen mehr gemacht hatten. Dabei kam u.a. dann diese Frage auf, ob das m\u00f6glicherweise doch alles nur Einbildung war und sie sich selbst etwas vormachten.<\/p>\n<p>Andere psychologisch denkende K\u00f6pfe erkl\u00e4ren, dass s\u00e4mtliche Glaubenserfahrungen die blo\u00dfe Erf\u00fcllung von Wunschdenken sei. Sie argumentieren, dass solche angeblichen Erfahrungen auf ein allgemeines spirituelles Grundbed\u00fcrfnis zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. Dieses Verlangen erzeuge im Menschen ein Bild oder eine Vorstellung, welche er selber produziert und seine Projektion dann anbete. Dieser subjektiven Wirklichkeit fehle somit jegliche Objektivit\u00e4t. Der Glaube bzw. die Religion ist f\u00fcr solche Leute eine Kr\u00fccke, die sie sich selber erschaffen, da sie sonst ihrem Leben nicht zurechtk\u00e4men.<br \/>\nDas sind schwerwiegende Vorw\u00fcrfe. Schauen wir uns doch nochmal die Argumentation etwas genauer an. In beiden F\u00e4llen geht es um die pers\u00f6nliche Erfahrung, die in Zweifel gezogen wird. Das ist allerdings ein Standpunkt, der nicht nur f\u00fcr den christlichen Glauben gilt, sondern f\u00fcr alle Erfahrung \u00fcberhaupt. Die Frage, was von meinem Erleben wirklich real oder scheinbar ist, ist nat\u00fcrlich berechtigt. Jeder Richter in einem Prozess hat die Pflicht den Wahrheitsgehalt der aufgerufenen Zeugen zu pr\u00fcfen und zu einem m\u00f6glichst objektiven Urteil kommen. Dabei muss die Phantasie von der Realit\u00e4t getrennt werden. Deshalb ist es gut, mehrere Personen zu haben. Dadurch kommt man der Wahrheit n\u00e4her. In diesem Zusammenhang sucht man neben dem \u201eSondergut\u201c der Zeugen nach \u00dcbereinstimmungen. Dieser Konsens der Zeugen bietet dem Gericht eine solide Grundlage f\u00fcr die Wahrheitsfindung.<br \/>\nGibt es \u00dcberschneidungen, also einen Konsens, von denen die Nachfolger Jesu aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen immer wieder erz\u00e4hlen? In der Tat! Die Zeugen f\u00fcr den christlichen Glauben sind zahlreich. Es gibt Tausende von Gl\u00e4ubigen, die ihr Erleben schriftlich festgehalten oder m\u00fcndlich weitergegeben haben. Auch in unserer heutigen Zeit. Es mag sein, dass einiges davon ausgeschm\u00fcckt worden ist oder der Phantasie entsprang, aber die gemeinsamen konstanten Faktoren dieser Erfahrungen sind verbl\u00fcffend \u00e4hnlich:<br \/>\nDas Leben von Menschen ver\u00e4ndert sich zum Positiven, Zuversicht und Hoffnung kehrt in ihr Denken und Handeln ein, eine Gewissheit des ewigen Heils durchzieht ihr Bewusstsein, Frieden breitet sich aus, Liebe wird sichtbar, S\u00fcnden und Fehlhaltungen werden bekannt und korrigiert usw. Und eine Konstante r\u00fcckt immer wieder ins Zentrum: Jesus lebt! Er ist auferstanden! Er ist erfahrbar!<br \/>\nEntscheidend bei der christlichen Erfahrung ist auch, dass ihr Fundament auf geschichtlichen Tatsachen beruht, die zuverl\u00e4ssig festgehalten und \u00fcberliefert worden sind, wobei \u00fcbrigens nicht nur ein historischer Bericht vorliegt, sondern gleich deren vier. Vier Evangelien, die uns das Leben und Sterben Jesu nahe bringen. Weiter gibt es eine Reihe von Zeugen, die uns aus erster Hand berichten, was sie damals gesehen und geh\u00f6rt haben. Sie haben es aufgeschrieben, und wir k\u00f6nnen es heute immer noch nachlesen.<br \/>\nEs sind also 3 gewichtige Tatsachen zu nennen, die bez\u00fcglich der Fragestellung nach der \u201epsychologischen Einbildung\u201c, diesem Einwand, hier gegen\u00fcberstehen.<br \/>\nDa sind erstens die pers\u00f6nlichen Erfahrungen eines jeglichen Gl\u00e4ubigen, zu denen ich beispielsweise auch meine eigenen vergangenen 40 Jahre z\u00e4hle. Im Laufe der Zeit hat sich da schon einiges angesammelt. Hierzu z\u00e4hlen auch Erlebnisse bei denen es mir richtig schwer fallen w\u00fcrde, diese als Einbildung abzutun.<br \/>\nDann sind da die Erfahrungen anderer, die ich eigenh\u00e4ndig kenne, sowie weiterer Gl\u00e4ubigen, die ich nicht pers\u00f6nlich kenne. Da gibt es eine Menge \u00dcberschneidungen, aber auch \u201eSondergut\u201c. Es existiert also zwischen uns einen gemeinsamen Nenner, der uns verbindet und damit den Wahrheitsgehalt objektiviert, so wie in einem Prozess, in dem etliche Zeugen aussagen, was sie gesehen und geh\u00f6rt haben.<br \/>\nUnd drittens ist da das historische Fundament, auf dem unsere Erfahrungen ruhen, \u00fcberliefert in der Bibel und fokussiert auf eine Person: Jesus Christus mit seiner unglaublichen Botschaft. Diese Botschaft ist im Grunde genommen so fantastisch, dass sie schon wieder glaubw\u00fcrdig ist. So etwas wird sich niemals ein Mensch ausdenken. Mit ziemlicher Sicherheit w\u00fcrden wir uns etwas ausmalen, was plausibler ist. Etwas, was unserem normalen Denken mehr entspricht. Aber das Angebot einer umfassenden Amnestie, wobei Gott f\u00fcr uns noch die Strafe tr\u00e4gt, damit wir frei ausgehen, dass ist eine Provokation f\u00fcr den gesunden Menschenverstand, ein \u00c4rgernis f\u00fcr die Religi\u00f6sen und eine Dummheit f\u00fcr die Klugen.<\/p>\n<p>Im Grunde ist der Einwand mit der psychologischen Einbildung keine echte Frage. Es l\u00e4sst den eigenen Standpunkt im Dunkeln und zweifelt den Wert und Wahrheitsgehalt der pers\u00f6nlichen Erfahrung des Anderen an, wobei diese gleich noch verallgemeinert wird. Generalisierung ist das psychologische Fachwort daf\u00fcr. Dies ist \u00fcbrigens auch ein Abwehrmechanismus, um sich nicht weiter konkret mit einer Sache auseinandersetzen zu m\u00fcssen. Ich w\u00fcrde das Gespr\u00e4ch deshalb hier gerne vom Allgemeinen ins Konkrete holen und an dieser Stelle fragen: \u00bbWelche Erfahrung(en) von mir meinst du denn eigentlich? Mich w\u00fcrde auch interessieren, was dich zu der Annahme gef\u00fchrt hat, dass das blo\u00dfe Fiktion ist?\u00ab Auf dieser Ebene w\u00fcrde es dann auch Sinn machen, sich weiter mit diesem Einwand des Gegen\u00fcbers auseinanderzusetzen.<\/p>\n<\/div><\/div><div id=\"faq-164\" class=\"arconix-faq-wrap\"><div id=\"faq-SindmoderneWissenschaftundBibelvereinbar\" class=\"arconix-faq-title faq-closed\">Sind moderne Wissenschaft und Bibel vereinbar?<\/div><div class=\"arconix-faq-content faq-closed\"><p>Dieses Spannungsfeld wird oft mit folgendem Statement in das Gespr\u00e4ch gebracht:<\/p>\n<p>\u201eDie moderne Wissenschaft und die Bibel stehen sich in etlichen F\u00e4llen diametral gegen\u00fcber. Besonders die christliche Religion hat die Entwicklung der Forschung in der Vergangenheit immer wieder ausgebremst. Die Bibel ist doch von vorgestern, wie kann man da ihr Glauben schenken?\u201c<\/p>\n<p>Eine Variante dieser Fragestellung ist auch:<br \/>\n\u201eDie Bibel enth\u00e4lt eine Reihe von Irrt\u00fcmern, wie wir alle wissen, wie soll ich einer solchen Quelle vertrauen?\u201c<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist es an dieser Stelle hilfreich zur\u00fcckzufragen, was f\u00fcr Irrt\u00fcmer oder Widerspr\u00fcche denn gemeint sind. Oft kann konkret erstmal keiner angef\u00fchrt werden \u2013 oder es kommt lediglich die Geschichte vom Sch\u00f6pfungsbericht, dass dieser mit der Evolutionstheorie von Darwin nicht zur Deckung zu bringen ist. Selbst wenn der Sch\u00f6pfungsbericht nicht w\u00f6rtlich zu interpretieren w\u00e4re, sondern die Tage in dem betreffenden Geschehen als l\u00e4ngere Zeitepochen zu sehen sind, so ist die Schlussfolgerung der springende Punkt: Welches Fazit ziehst du aus deiner Evolutionstheorie? Dass das Universum durch Zufall entstand oder dass ein Gott mit Hilfe eines fortw\u00e4hrenden Entwicklungsprozesses seine Hand im Spiel hatte? Nehmen wir an, das Letztere ist richtig, was h\u00e4tte das f\u00fcr dich f\u00fcr Konsequenzen?<br \/>\nVon Bedeutung f\u00fcr uns ist, dass Gott die Welt gemacht hat. Wie Gott das angestellt hat, ist zweitrangig. Da die Bibel kein akademisches Lehrbuch ist, sondern vielmehr ein Ratgeber, wie die Menschen wieder in eine vers\u00f6hnte Beziehung mit Gott kommen k\u00f6nnen, hat sie nicht f\u00fcr jedes wissenschaftliche Fachgebiet unserer heutigen Epoche eine ersch\u00f6pfende Antwort in ihrem Programm. Es ist jedoch erstaunlich, wie sie uns in einigen Bereichen Hinweise gibt, die mit den Entdeckungen der modernen Wissenschaft viel eher \u00fcbereinstimmen, als mit den g\u00e4ngigen Theorien aus den Zeiten, in denen die Schreiber ihre Zeilen abfassten.<br \/>\nNehmen wir nur einmal das Buch Hiob. Im Kapitel 26,7 hei\u00dft es dort: \u201eEr (Gott) h\u00e4ngte die Erde \u00fcber das Nichts.\u201c Zu der Zeit, als das Buch Hiob verfasst wurde, war die Vorstellung weit verbreitet, dass auf dem Urmeer eine riesige Schildkr\u00f6te schwamm, wobei ihr R\u00fcckenpanzer das Land bildete. In der Bibel findet sich von dieser Hypothese rein gar nichts wieder.<br \/>\nWann immer wir heute dagegen die Fotos betrachten, die die Apolloastronauten auf ihren Mondmissionen von der Erde machten, dann h\u00e4ngt dort die Erde in der Tat im \u201eNichts\u201c, n\u00e4mlich im leeren Raum.<br \/>\nOder schauen wir uns mal im Psalm 139 um, den David um das Jahr 1000 v. Chr. geschrieben hat. David wusste jedenfalls in keinerlei Hinsicht etwas von einer speziellen und allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie, die unsere Welt als ein Raum-Zeit-Kontinuum beschreibt, d.h., dass Raum und Zeit untrennbar miteinander verwoben sind. Das bedeutet z.B., wenn jemand an jedem Ort im Raum ist, dann ist er auch \u00fcberall in der Zeit. Das Verbl\u00fcffende ist nun, dass David Gott genau auf solche Weise im Psalm 139 charakterisiert. In den ersten zehn Versen schildert er die r\u00e4umliche und in Vers 16 die zeitliche Dimension. Weiterhin lesen wir im Propheten Jeremia, wie Gott sich als der Allgegenw\u00e4rtige im Raum vorstellt: \u201eBin ich es nicht, der Himmel und Erde erf\u00fcllt, spricht der Herr.\u201c (Jeremia 23,24). Und in Offenbarung 1,8 begegnen wir der zeitlichen Allgegenw\u00e4rtigkeit: \u201eIch bin das A und das O, spricht Gott, der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allm\u00e4chtige.\u201c Es ist in diesem Zusammenhang interessant, mit welchem Namen sich Gott anfangs den Menschen vorstellte, als Mose ihn fragte, wie er denn hie\u00dfe und Gott daraufhin antwortete: \u201eJahwe\u201c, was im Grunde nichts anderes hei\u00dft, als \u201eIch bin da!\u201c Gott ist da, in Zeit und Raum. Weil Gott in Zeit und Raum ist, \u00fcberblickt Er nicht nur die Zukunft. Er ist l\u00e4ngst da. Deshalb kann Er uns etwas \u00fcber die kommende Zeiten sagen. Die Bibel ist zwar von Menschen geschrieben, aber Gott hatte in der Abfassung des Buchs der B\u00fccher seine Hand nachdr\u00fccklich im Spiel. Die Bibel enth\u00e4lt \u00fcber weite Strecken detaillierte prophetische Aussagen, von denen ein Gro\u00dfteil sich bereits erf\u00fcllt haben. Das ist nur m\u00f6glich, wenn der Verfasser die Zukunft kennt. Allein die Wahrscheinlichkeit der Ereignisse bez\u00fcglich des Lebens und Sterbens Jesu, auf die er selbst keinen Einfluss nehmen konnte, dass diese sich rein zuf\u00e4llig ereigneten, ist astronomisch gering. Und es ist unbestritten, dass diese Schriften Jahrhunderte vor Jesus verfasst worden sind.<br \/>\nWenn man sich auf die Suche macht, wird man, wie erwartet, zwischen einem spezifischen Standpunkt eines wissenschaftlichen Fachgebietes bzw. dem Standpunkt des jeweiligen Forschers und Aussagen der Bibel Widerspr\u00fcche finden. Da k\u00f6nnen ganze B\u00fccherregale mit gef\u00fcllt werden: mit Argumenten und Gegenargumenten. Dies gilt aber ebenso f\u00fcr diverse Wissenschaften untereinander. Wie auch immer, es gibt wahrscheinlich mehr scheinbare Widerspr\u00fcche zwischen den verschiedenen Wissenschaften als zwischen der Wissenschaft und dem christlichen Glauben.<br \/>\nRichtig dagegen ist, dass es in der Kirchengeschichte Zeiten gegeben hat, in denen die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungen intensiv bek\u00e4mpft worden ist, wenn wir nur an Galilei denken, der vor die Inquisition zitiert und verurteilt wurde. Dies hei\u00dft aber auch, dass damals die Kirche weniger in der Bibel, als in der jeweiligen Zeitstr\u00f6mung mit ihrem Weltbild verankert war. Das sollte uns zu denken geben, sobald wir die \u201eneuesten\u201c Forschungsergebnisse von XY heranziehen, um der Bibel wissenschaftliche Antiquiertheit anzuh\u00e4ngen. Schon \u00fcbermorgen kann sich durch zus\u00e4tzliche Fakten aufs Neue ein g\u00e4nzlich anderes Bild abzeichnen.<br \/>\nFestzuhalten bleibt, dass die Bibel kein wissenschaftliches Lehrbuch sein will, sondern als Wegweiser f\u00fcr eine vers\u00f6hnte Gottesbeziehung verfasst wurde. Deshalb finden wir zu den heutigen modernen Wissenschaften nur sporadische \u00dcbereinstimmungen. Ebenso spiegelt die Zeitepoche sowie das charakteristische Umfeld des Verfassers sich in den jeweiligen Schriften wieder. Verbl\u00fcffend f\u00fcr uns heute ist jedoch, dass in den Texten \u00f6fters Sichtweisen auftauchen, die \u00fcber das normale Verst\u00e4ndnis der Schreiber weit hinausgehen und sie vieles tats\u00e4chlich gar nicht wissen konnten. Im Grunde genommen ist solches nur so zu erkl\u00e4ren, dass der wahre Autor dieses Buches in Zeit und Raum dahinter stand und die Schreiber nicht ihre eigenen Gedanken verfassten, sondern es ihnen vom Geist Gottes eingegeben wurde.<\/p>\n<\/div><\/div><div id=\"faq-166\" class=\"arconix-faq-wrap\"><div id=\"faq-SindWundermglich\" class=\"arconix-faq-title faq-closed\">Sind Wunder m\u00f6glich?<\/div><div class=\"arconix-faq-content faq-closed\"><p>Diese Frage ist eng verwandt mit der vorigen Fragestellung, ob die moderne Wissenschaft und die Bibel sich in vielen F\u00e4llen denn nicht widersprechen? Hier geht es nun darum, wie denn ein intelligenter Mensch in einem wissenschaftlichen Zeitalter \u00fcberhaupt noch an Wunder glauben k\u00f6nne. Sie \u00e4u\u00dfert sich z.B. in folgender Einstellung:<\/p>\n<p>\u201eDie Wunder, die die Bibel beschreibt, sind Mythen, denen jede wissenschaftliche Grundlage fehlt. Ich w\u00fcrde ja gerne an Wunder glauben, wenn es sie denn g\u00e4be. Aber ich habe noch keines erlebt.<\/p>\n<p>Um diese Frage zu beantworten, m\u00fcssen wir an den Kern der o.g. Fragestellung herangehen, sonst verplempern wir nur unn\u00f6tige Zeit mit Fragen wie z.B.: \u201eWar es wirklich m\u00f6glich, dass Petrus auf dem Wasser ging? Wie kann man erkl\u00e4ren, dass das Volk Israel trockenen Fu\u00dfes durch das Rote Meer zog? Wie hat Jesus das gemacht, als er mit f\u00fcnf Broten und zwei Fischen \u00fcber 5000 Menschen satt machte?\u201c<br \/>\nHinter der Frage nach den Wundern geht es im Kern der Sache ganz einfach darum, ob Gott existiert oder nicht. Wenn es Gott gibt, dann ist er jederzeit in der Lage, irgendein Wunder zu tun. Er kann allemal in das ganze Universum eingreifen, das er ja selber erschaffen hat, und das tut er auch. Nicht nur in der Bibel, sondern in der ganzen Kirchengeschichte bis in die heutige Zeit tat und tut Gott kleine und gr\u00f6\u00dfere Wunder. Manche sind verborgen, andere sind dagegen sehr spektakul\u00e4r.<br \/>\nWunder sind allerdings f\u00fcr uns nicht beliebig wiederholbar und entziehen sich damit dem Zugriff der Wissenschaft, die ja wiederholbare Rahmenbedingungen braucht, um die Natur und deren Gesetze zu erforschen und zu beschreiben. Dieser Entzug aus dem Rahmen der Wissenschaft hei\u00dft allerdings nicht, dass sie nicht existieren. Entweder haben wir bei einem \u201eWunder\u201c die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit dahinter noch nicht erkannt oder es spielte sich au\u00dferhalb der Naturgesetze ab. Gott, der Sch\u00f6pfer, ist nat\u00fcrlich in der Lage, in beiden Feldern \u2013 innerhalb oder au\u00dferhalb der Naturgesetze \u2013 zu operieren.<br \/>\nWenn wir mit Jesus leben, dann werden wir fr\u00fcher oder sp\u00e4ter sehen, dass Er auf unerkl\u00e4rliche Weise in unser Leben eingreift. Manchmal nehmen wir das als kleine Wunder wahr, andere Wenige erleben sogar sehr eindrucksvolle Dinge. Solche spektakul\u00e4re Wunder gibt es auch heute noch. Diese sind zwar eher die Ausnahme, aber es gibt sie.<br \/>\nZwei davon habe ich hier herausgesucht. Du kannst sie auf YouTube ansehen.<br \/>\nVideo auf YouTube von Andreas Berglesow\u2026<br \/>\nDer Mann, der f\u00fcnf Stunden tot war und von seinen Erfahrungen berichtet.<br \/>\nKlick dich rein unter diesen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aQiD6ofLgrE\">Link<\/a>.<\/p>\n<p>Video auf YouTube von Ian McCormack (Neuseeland)\u2026<\/p>\n<p>Ich war tot -Ein Blick in die Ewigkeit<\/p>\n<p>Ian McCormack wurde auf Mauritius von mehreren extrem giftigen Quallen gestochen. Er starb im Krankenhaus und war f\u00fcr 15 Minuten klinisch tot. Nachdem der Arzt den Todesschein ausgestellt hatte, kam er durch ein Wunder ins Leben zur\u00fcck. Sein Bericht gibt Klarheit \u00fcber die Frage, was nach dem Tod kommt und welche Konsequenzen dies f\u00fcr unser Leben haben sollte\u2026<br \/>\nKlick dich rein unter diesen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Z6eEehlX7Uk\">Link<\/a>.<\/p>\n<p>Die Erfahrungen von anderen, auch wenn sie noch so spektakul\u00e4r sind, werden uns nicht zwangsl\u00e4ufig \u00fcberzeugen. Aber sie k\u00f6nnen Wegweiser sein, dass wir unsere bisherigen Ansichten \u00fcberpr\u00fcfen und uns auf die Suche machen, ob an diesen Sachen nicht doch etwas dran sein k\u00f6nnte. Allerdings m\u00fcsste man dann schon ein bisschen Zeit investieren. Ich kann dir hier sagen, dass diese Investition sich auf jeden Fall lohnen wird, denn Gott gibt f\u00fcr deine Suche eine Zusage, ein Versprechen: \u201eWer mich von ganzem Herzen suchen wird, von dem will ich mich finden lassen.\u201c (Jeremia 29,13+14a).<\/p>\n<\/div><\/div><div id=\"faq-160\" class=\"arconix-faq-wrap\"><div id=\"faq-WarumlsstGotteszu\" class=\"arconix-faq-title faq-closed\">Warum l\u00e4sst Gott es zu?<\/div><div class=\"arconix-faq-content faq-closed\"><p>Eine h\u00e4ufige, als auch schwierige Frage, ist die nach dem Leid:<\/p>\n<p>\u00bbWenn Gott wirklich ausnahmslos gut ist und ebenso allm\u00e4chtig, wieso gibt es dann so viel Leid auf der Welt? Wie kann das sein? Entweder ist er dann nicht gut oder eben nicht allm\u00e4chtig oder aber keines von beiden. Und wenn das der Fall ist, dann habe ich mit diesem Gott ein Problem!\u201c<\/p>\n<p>Diese Fragestellung ist v\u00f6llig legitim, besonders wenn sie aus eigenen leidvollen Erlebnissen und Erfahrungen hervorkommt. Das Elend in dieser Welt ist immens. Viele Menschen sind durch Qual und Leid gegangen\u2026 und Gott hat das geschehen lassen. Wie kann das sein?<br \/>\nWir m\u00fcssen uns vergegenw\u00e4rtigen, dass wir in einer gefallenen oder abgefallenen Welt von Gott leben. Als der Sch\u00f6pfer diese Welt schuf, wie es uns die Bibel auf den ersten Buchseiten beschreibt, war sein Urteil dar\u00fcber: \u201eUnd Gott sah, dass es gut war.\u201c (1. Mose 1). Nachdem ER den Menschen gemacht hatte, hei\u00dft es sogar: \u201eUnd es war sehr gut!\u201c<br \/>\nUnd auf den letzten Seiten der Bibel hei\u00dft es: \u201e\u2026 und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid und Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.\u201c (Off. 21,4) Also, es fing gut an und es wird gut enden. Dazwischen ein Meer bzw. seitenweise Blut, Geschrei, Leid und Tr\u00e4nen. Dummerweise leben wir gerade in dieser Zwischenzeit, sprich in der Zeit, die die Bibel mit ihren Seiten f\u00fcllt. Warum greift Gott nicht ein, um das auf der Stelle zu beenden, k\u00f6nnte er ja, weil er allm\u00e4chtig ist. Wieso macht er das nicht?<br \/>\nEs muss etwas geben, das Gott noch wichtiger ist und es IHM deswegen nicht einfach so zul\u00e4sst, dieses b\u00f6se Spiel problemlos ad hoc zu beenden. Was ist das?<br \/>\nEs h\u00f6rt sich blasphemisch an: Das, was es nicht zul\u00e4sst, dieses leidvolle Treiben glattweg zu stoppen, ist die Liebe. Waaas??! Wie das?? Nun, die Liebe dominiert nicht, sie macht nicht kurzen Prozess, sie sucht nicht ihr eigenes Anliegen durchzusetzen, stattdessen achtet und respektiert sie den anderen total. Genau das tut Gott mit den Menschen. Sie haben sich von IHM und seinen Anweisungen abgewandt, IHM den R\u00fccken zugekehrt und versuchen, das Leben und die Welt in ihre eigenen H\u00e4nde zu nehmen. Die Bibel beschreibt diese Abwendung mit der oft bel\u00e4chelten Geschichte des S\u00fcndenfalls (1. Mose 3) und die anschlie\u00dfende Vertreibung aus dem Garten Eden. Gott hat unsere Entscheidung akzeptiert, dass wir es ohne ihn versuchen. Das dies ja nicht sonderlich gut funktioniert bzw. funktioniert hat, ist offensichtlich. Aus diesem Grunde hat Gott auf seine Weise durch die Jahrtausende immer wieder Versuche gestartet, die Menschen in eine heilsame Beziehung zu IHM zur\u00fcckzuf\u00fchren, was ihm leider nicht durchg\u00e4ngig gelungen ist. Das liegt aber in keinerlei Hinsicht am mangelnden Potential Gottes, sondern an den verdrehten und verstockten Herzen der Menschen.<br \/>\nSchlie\u00dflich kam ER selber als Mensch in diese Welt: Das war Jesus! Und mit ihm kam das Angebot einer Amnestie f\u00fcr alle Menschen. Jesus hat h\u00f6chstpers\u00f6nlich viele Zeichen getan: Aus reiner Barmherzigkeit heilte er etliche, gab Hungrigen zu essen, er holte sogar einige Gestorbene von den Toten zur\u00fcck. Dennoch lehnte sein eigenes Volk, die Juden, ihn letztlich ab und lie\u00dfen ihn kreuzigen, weil sie an einen anderen Messias glaubten oder glauben wollten: Einen, der sie vom Joch der r\u00f6mischen Besatzungsmacht befreite und sie an die vorrangige Stelle vor s\u00e4mtlichen V\u00f6lkern stellen w\u00fcrde.<br \/>\nNach seinem qualvollen Tod stand Jesus von den Toten auf, zeigte sich seinen J\u00fcngern und gab ihnen den Auftrag, die Gute Nachricht der Amnestie unter allen V\u00f6lkern zu verbreiten. Und dort leben wir heute. Gott sucht immer noch Menschen, die sich auf ihn einlassen, ihm nicht den R\u00fccken zukehren, das Leid der Welt nicht vermehren, sondern vermindern. Bedauerlicherweise ist das eher die Minderzahl unter den Menschen, so dass nach wie vor die Welt von Leid erheblichen Ausma\u00dfes durchzogen ist.<br \/>\nO.K., wenn das so ist, dann tr\u00e4gt der Mensch eifrig dazu bei, dass das Leid nicht gerade weniger wird. Was ist aber mit dem Leiden, wof\u00fcr kein Mensch etwas kann: \u201eKrankheiten, Naturkatastrophen, Missbildungen im Mutterleib, Behinderungen usw., da leiden Unschuldige!!! Ist das gerecht?<br \/>\nIch stimme dir zu, das schreit zum Himmel\u2026 und da sind wir auch gleich an der richtigen Adresse. G\u00e4nzlich Unschuldige, selbst ernsthafte Christen bleiben nicht vom Leid verschont \u2013 im Gegenteil. Sie werden oft noch wegen ihres Glaubens verfolgt oder benachteiligt. Noch nie gab es so viele christliche M\u00e4rtyrer wie in unserer heutigen Zeit. In Deutschland bekommen wir das weniger mit, aber es ist Tatsache. Christsein ist keine Insel, die uns vor Leid bewahrt.<br \/>\nJa\u2026 und Gott, dieser Gott der Liebe, der schaut sich das an\u2026 und macht offenbar nichts!! Wie kann das sein?<br \/>\nDas Problem ist, dass Gott dem Menschen, als er ihn schuf, ihm die Autorit\u00e4t \u00fcber die gesamte Erde gab. Das hat er wirklich ernst gemeint. Und bis heute hat er das nicht zur\u00fcckgenommen. Damit hat sich nicht nur der Mensch von Gott abgewandt, sondern in seinem Kielwasser ist quasi der ganze Planet verdorben\u2026 und leidet.<br \/>\nWenn Gott heute sagen w\u00fcrde, ich beende dieses Kapitel und ich werde das B\u00f6se sogleich von der ganzen Erde fegen, wer w\u00fcrde \u00fcbrig bleiben? Wahrscheinlich niemand. Deshalb hat ER einen anderen Weg gew\u00e4hlt, den Weg \u00fcber Jesus. Hier bekommen wir eine echte zweite Chance: Erst das Angebot einer Amnestie und danach aus der Beziehung mit Jesus zu leben. Das bedeutet auch, dass wir u.a. einen Beitrag haben d\u00fcrfen, das Leid hier zu vermindern und nicht zu vermehren und auch anderen dieses Angebot Gottes durch Jesus, der die T\u00fcr zu Gott ist, weiter zu geben.<br \/>\nDas besagt aber auch, dass wir zun\u00e4chst in dieser gefallenen Welt, die leidet, erst einmal weiter pr\u00e4sent sind\u2026 und mitleiden. Gott k\u00f6nnte uns ja nach unserer Annahme der Amnestie gleich in den Himmel \u00bbbeamen\u00ab. Macht er aber nicht, stattdessen beteiligt ER uns, die Christen, nicht nur passiv seinen guten Gedanken Beifall im Himmel zu spenden, sondern hier auf der Erde an Seinem Werk mitzuwirken. Wir sind in diesem Sinne nicht nur Zuschauer auf der Trib\u00fcne, sondern jetzt ebenso wie Jesus Akteure in diesem ganzen Geschehen.<br \/>\nIrgendwann wird diese \u201eR\u00fcckrufaktion\u201c Gottes zu Ende gehen. Dann bricht ein neues Zeitalter an und das Leid wird danach in der Tat Geschichte sein\u2026 und nur noch eine Erinnerung. Darauf leben wir als freigesprochene Menschen hin und diese Perspektive ist dem Gl\u00e4ubigen mitten im Leid dieser Welt Kraftquelle und Hoffnung zugleich.<\/p>\n<\/div><\/div><div id=\"faq-162\" class=\"arconix-faq-wrap\"><div id=\"faq-Waspassiertmitdenen\" class=\"arconix-faq-title faq-closed\">Was passiert mit denen?<\/div><div class=\"arconix-faq-content faq-closed\"><p>Folgende Frage taucht bei den verschiedenartigsten Gespr\u00e4chssituationen immer wieder \u00fcber kurz oder lang auf:<\/p>\n<p>\u201eWenn Jesus der einzige Weg ist, um in die Ewigkeit Gottes zu gelangen\u2026 was passiert dann mit den Menschen, die nie von Jesus geh\u00f6rt haben? Was geschieht mit denen?\u201c<\/p>\n<p>Diese Fragestellung ist keine praktische, sondern es geht dabei mehr eine hypothetisch, philosophische Problematik, da der Fragesteller ja von Jesus geh\u00f6rt hat. Die Bibel ist jedoch kein umfassendes theoretisches Lehrbuch und gibt von daher zu besagter Frage leider keine eindeutige Antwort.<br \/>\nSie zeigt aber auf, dass das Vers\u00f6hnungswerk Christi ebenfalls schon in den Zeitepochen vor Christus durch den Glauben G\u00fcltigkeit erlangte, wie wir es am Beispiel von Abraham sehen k\u00f6nnen: \u201eAbraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.\u201c (R\u00f6mer 4,3) Ebenso von anderen Personen des AT wissen wir, dass sie wegen ihres Glaubens als gerecht oder gerettet galten, wie z.B. Lot, David und etliche Propheten, obgleich ihnen das Vers\u00f6hnungswerk Christi noch verborgen war. Sie empfingen Vergebung aufgrund dessen, was Jesus am Kreuz f\u00fcr sie in der Zukunft tun w\u00fcrde. Die Wirksamkeit der Amnestie durch das stellvertretende Opfer am Kreuz bezieht sich folglich nicht nur auf die Menschen, die es danach h\u00f6ren und annehmen konnten, sondern gleicherweise auf die, die vor Jesus gelebt haben, ungeachtet der Tatsache, dass sie nie eine M\u00f6glichkeit hatten, von ihm zu h\u00f6ren. Das geschah durch ihren Glauben, bzw. ihr Vertrauen auf ebendiesen Gott \u201eAbrahams, Isaaks und Jakobs\u201c. Wir k\u00f6nnen also vermuten, dass dies wohl gleicherma\u00dfen f\u00fcr die Menschen gilt, die nach Jesus gelebt haben, obwohl sie nie etwas von Jesus geh\u00f6rt haben. Dies erkennt Jesus ebenfalls dem Z\u00f6llner zu, der ferne vom Tempel stand und nur betete: \u201eGott sei mir S\u00fcnder gn\u00e4dig!\u201c(Lukas 18,13)\u201c Allerdings ist dies nur eine Annahme, die sich weder belegen noch widerlegen l\u00e4sst.<br \/>\nAnsonsten gibt es einige wenige Andeutungen, dass sogar bez\u00fcglich einer vergangenen Zeitepoche im Totenreich das Evangelium verk\u00fcndigt worden w\u00e4re (1. Petrus 3,19; 1. Petrus 4,6), aber des Weiteren h\u00fcllt sich die Bibel \u00fcber diese Frage in Schweigen. Deswegen wei\u00df ich es selber auch nicht.<br \/>\nWenn wir jedoch im R\u00f6merbrief die ersten zwei Kapitel betrachten, dann wird offenkundig, dass die Menschen ihre eigenen Ma\u00dfst\u00e4be ausnahmslos verletzen bzw. verletzt haben, Gott den R\u00fccken zukehrten und deshalb nach ihren Werken beurteilt werden. Dies wird beim J\u00fcngsten Gericht passieren. (Offenbarung 20,11ff.)<br \/>\nDort wird auch deutlich, dass das Gericht Gottes gerecht ist. Aber nur wer die Amnestie, die Begnadigung von Jesus durch den Glauben angenommen hat, wird nicht gerichtet, sondern begnadigt. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass diese Botschaft bekannt wird. Die Verbreitung dieser Botschaft hat Gott den Menschen anvertraut und weit und breit niemand anderen. Deshalb ist die praktische Frage an dich jetzt: Was machst du pers\u00f6nlich mit diesem Angebot?<\/p>\n<\/div><\/div>\n<p>Wenn deine Frage nicht dabei war, oder die Antwort nicht ausreichend, kannst du mir gerne eine E-Mail schreiben an <a href=\"mailto: guenter@jesus-inside.de\">guenter@jesus-inside.de.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn deine Frage nicht dabei war, oder die Antwort nicht ausreichend, kannst du mir gerne eine E-Mail schreiben an guenter@jesus-inside.de. &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/jesus-inside.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/175"}],"collection":[{"href":"https:\/\/jesus-inside.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/jesus-inside.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jesus-inside.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jesus-inside.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=175"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/jesus-inside.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/175\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":233,"href":"https:\/\/jesus-inside.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/175\/revisions\/233"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/jesus-inside.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}